Die meisten Menschen betreiben Aikido aus Lust und Freude an der Bewegung.
Irgendwann in der Auseinandersetzung mit den Techniken werden allmählich andere Aspekte deutlich und weisen auf die weiteren Dimensionen des Aikido hin. Im Verständnis des japanischen Budo macht das Sinn, da Aikido immer auch mit philosophischen Zielen verknüpft ist bzw. werden kann.
Für mich ist Aikido ganz klar eine Philosophie, die mit und durch Bewegungs-techniken geübt wird. Somit ist es mehr eine "Philosophie in Bewegung" als ein Sport. Aikido ist eine Erweiterung der persönlichen Kompetenzen in verschiedenen Dimensionen. Auf körperlicher Ebene wirkt Aikido als Bewegungskunst, die Koordination, Gelenkigkeit und das Herzkreislauf-System verbessert - daher auch als Prävention in jedem Alter erlernt und geübt werden kann.
Im Verlauf des Trainings werden die Kompetenzen von Selbstbehauptung und Selbstverteidigung erweitert, sodass es auf psychischer Ebene zu einem Anstieg des Selbstvertrauens kommt, was zu einer Gelassenheit führt, die ihrerseits auf die physische Ebene ausstrahlt und uns in hektischen Situationen ruhig bleiben lässt.
Diese Erweiterungen können umso besser stattfinden, wenn Sie auf das spezielle Lehrer-Schüler-Verhältnis vertrauen. Dieses Vertrauen ist unabdingbar in Ihrer Aikido-Entwicklung. Die Silbe "Do" weist mit ihrer Bedeutung "Weg" darauf hin, dass Sie Aikido kontinuierlich betreiben und auch auf Situationen außerhalb des Trainings anwenden werden.
Aikido ist viel zu vielfältig und komplex, um es in wenigen Worten oder Sätzen zu beschreiben.
Wir bieten auf diesen Seiten einige ausgewählte Informationen, Artikel, Grafiken oder anderes, um sich einen tiefgreifenderen Eindruck zum Aikido, dessen Wurzeln und der Philosophie zu machen.
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